PPP Tschechien

Vergleichende Analyse zum Einfluss des Stadtumbaus auf die Bodenkohlenstoffsenkenfunktion

Nach der politischen Wende zu Beginn der 90er Jahre kam es in den Ländern des ehemaligen „Ostblocks“ auch in urbanen Systemen zu einem Wertwandel und einer Neuausrichtung der Entwicklung von Städten. Dieser verlief aber nicht in allen Ländern oder Städten gleich. So kam es in Halle zu einem Rückbau der sozialistischen Blockbau-Siedlungen während sie in Prag weiterentwickelt wurden. Die Einfamilienhaus-Siedlungen wuchsen hingen in Halle deutlich stärker als in Prag. Untersucht werden sollte im Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) mit der Universität Prag die Auswirkung dieser Entwicklungen auf den Kohlenstoffgehalt der Flächen.

Teilprojektleitung:
  • Ivana Galushkova
  • Manfred Frühauf
Team:
  • Daniel Niepsch
Teilprojektpartner:
  • Czech University of Life Sciences Prague
Hintergrund und Ziele:
  • quantitative Auswirkung der Versieglung und Entsiegelung von Flächen im urbanen Raum auf den CO2-Fußabdruck der Siedlungsbewohner
  • Vergleich unterschiedlicher Siedlungsformen in sich unterschiedliche entwickelnden Städte – hier Halle und Prag
Methodischer Ansatz:
  • Berechnung einer Kohlenstoffbilanz pro Einwohner der Siedlungsform (Blockbau-Siedlung und Einfamilienhaus-Siedlung) vor und nach der politischen Wende (Vergleich der Zeitscheiben 1989 und 2010)
  • Fernerkundung, Laboranalysen
Erwartete Ergebnisse:

 

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Abschlussarbeiten:

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PPP Tschechien
Prag (Tschechien) und Halle (Deutschland)
2013-2014
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Forschung, Kooperationen, Austausch